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48nord
Gegründet 1998 hat 48nord heute einen internationalen Ruf als Formation
für experi-mentelle elektroakustische Musik.
Dabei loten Siegfried Rössert (E- und Kontrabass, Live-Elektronik,
Komposition) und
Ulrich Müller (E-Gitarre, Live-Elektronik, Komposition) in ihrer
Arbeit konsequent das Spannungsfeld von Komposition und Improvisation
aus.
Charakteristisch ist das Zusammenwirken von Instrumentalspiel und elektronischer
Klangerzeugung bzw. Soundprocessing.
48nord tritt nicht nur als Duo in Erscheinung (u.a. beim Internationalen
Symposium für Improvisierte Musik / Luzern 2005), sondern arbeitet
eng mit einer Reihe international renommierter Musiker zusammen und realisiert
darüber hinaus experimentelle radiophone Kompositionen, Theater-
und Ballettmusik.
Seit 2003 besteht eine Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Posaunisten,
Elektroniker, Komponisten und Musikforscher George Lewis, mit dem sie
unter anderem beim "Sounds Like Now"-Festival im New Yorker
La MaMa ETC -Theater sowie dem "Controindicazioni"-Festival
in Rom gastierten und (in Zusammenarbeit mit dem Perkussionisten Wolfram
Winkel) für Deutschlandradio-Kultur die radiophone Komposition" Terminus" realisierten.
Seit 2004 spielen sie gemeinsam mit Miya Masaoka, Kaffe Matthews, DJ
Mutamassik, Jeff Parker und Guillermo Brown im "George Lewis Oktett",
das von George Lewis anlässlich des "SWR New Jazz Meetings" 2004
gegründet wurde.
Gemeinsam mit Jeff Parker traten sie 2005 im Trio beim "open-systems"-Festival
/ Herne, der Londoner Underground-Radio Station "resonance FM" sowie
im Center forContemporary Arts , CCA / Glasgow auf und realisierten im
selben Jahr mit George Lewis, Guillermo Brown, Lou Mallozzi, Sebi Tramontana
und Axel Singer im Münchner Gasteig das Projekt "Trembling
XXX". Seit 2006 spielen 48nord auch gemeinsam mit dem amerikanischen
Multi-Woodwinds Virtuosen Bennie Maupin in der von dem Trompeter Rich
Laughlin ins Leben gerufenen Formation "Melting Point", mit
dem sie ebenfalls 2006 das Improvisations-Ensemble "Munich Instant
Orchester" gründeten.
Darüber hinaus gastierte 48nord sowohl als Duo, als auch in variablen
Besetzungen u.a. beim "Mouvement - Musik des 21. Jahrhunderts" -
Festival in Saarbrücken, dem "Spielart"-Festival / München,
der "Biennale für Neues Musiktheater" / München und
als "Guest of Goethe" im Goethe Institut New York und präsentierten
ihre Arbeit in Vorträgen und Art-Lectures beim "Internationalen
Symposium für Improvisierte Musik" / München, dem Art
Institute of Chicago und der Columbia Universität New York.
Seit 2006 besteht eine Zusammenarbeit mit dem italienischen Choreographen
Jacopo Godani, für den sie für das Bayerische Staatsballett,
das Nederlands Dans Theater und die Oper Toulouse komponierten. Darüber
hinaus schrieben sie Theatermusik (u.a. für Ruth Geiersberger und
Alexander Gerner / München).
Ulrich Müller und Siegfried Rössert erhielten für ihre
Arbeit das Stipendium für Musik und Neue Medien sowie das Stipendium
für Musik im öffentlichen Raum (beide von der Stadt München
vergeben).
www.48nord.de
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Dr. Stephan
Richter / akust.+ e.gitarre, banjo, klarinette
Magister Artium in amerikanischer Kulturgeschichte (Thema der
Arbeit: "Tradition im Werk Thelonious Monks")
1989/90: Auftritte mit der Performancegruppe ACWOB in
Deutschland und
Spanien
Seit 1990 Rezensent und Autor beim "Jazz Podium"
08/90-06/91: Forschungsaufenthalt in New Orleans
1992: Autor des Theaterstückes "Obuchow" (Aufführungen)
07/94: Promotion/Dissertation "Zu einer Ästhetik
des Jazz"
09/95-11/00 "Jazz is Beck" + ab4/96-12/00
Disponent
03/96: "Der Einzige und sein Eigentum" am
NT München
8+9/97: Deutschlandtournee mit "Alles
wie Groß" und "A Million Mercies"
6/98: Theatralische Aufführung des
Gedichttextes "Django".
Seit 7/99 Rezensent und Autor für "Fono Forum" und "Stereo"
Seit 12/00 Online-Redakteur bei www.onlybeck.de
Seit 11/01 Lehrauftrag für Jazzgeschichte (HfM
Würzburg)
Seit 3/02 Autor bei "JazzThing"
Arbeit als Klarinettist und Gitarrist in verschiedenen Jazz- und Rockgruppen
(Zusammenarbeiten mit Frank Edele-Brückner (seit 1978), Markus Niedergesäß (seit
1988), Kalamu Ya Salaam (seit 1998),
" Alles wie Groß" (1994-1999) und "Otto Schmeinfecker, Soul
Explosion" (seit 1989), Bernd Hess (seit 2000) und Udo Schindler (seit 2005))
Zahlreiche wissenschaftliche Vorträge und mehrere Lehraufträge
am Amerikainstitut der LMU München
Auswahlbibliographie:
Zu einer Ästhetik des Jazz. Frankfurt: Peter Lang, 1995.
The Beauty of Building, Dwelling, and Monk: Aesthetics, Religion, and
the Architectural Qualities of Jazz". African American Review, 29,
2, Summer 1995, pp. 259 - 68.
Jazz as Religion in Some Works by Frank London Brown and Thelonious Monk".
Robert Sacré (ed.). Saints and Sinners: Religion, Blues and (D)evil
in African-American Music and Literature. Liège: Société Liègoise
de Musicologie, 1996, 247-52.
Eroismo, tragedia e carta straccia: Sonny's Blues di James Baldwin el'estetica
del jazz" (Übersetzung aus dem Englischen von Mario del Pero).
Franco Minganti
(ed.). Jazztoldtales: Jazz e fiction -letteratura e jazz. Imola: Bacchilega
Editore, 1997, 136 -144.Django. München. Eigenverlag, 1998.
Magic Books and a Jam Session. Das Spannungsfeld von Literatur, Literaturtheorie
und Jazz". Wolfram Knauer (Hg.). Jazz und Sprache - Sprache und
Jazz. Darmstädter Beiträge zur Jazzforschung, Bd. 5. Hofheim:
Wolke, 1999, S. 21 - 36.
Hans-Jürgen Schaal. Jazz-Standards: Das Lexikon. Kassel: Bärenreiter,
2001 (50 Beiträge).
Diskographie:
The Burn and Freeze (ACWOB / Liebermann), 1999
Stephan Richter (cl,g), Frank Edele (g), Michael Heilrath (b), Roland
HH Biswurm (dr)
Alles wie groß: Vertonung (Hausmusik / Kitty-Yo), 2000
Michael Heilrath (b, comp), Markus Acher (dr), Stephan Richter
(cl, g, p), Mathis Mayr (vc), a.o.
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Erwin Rehling – Schlagzeug,
Perkussion
Jahrgang 1954, geboren und aufgewachsen in Soyen am See.
Studium der Bayerischen Geschichte.
Musiker (Schlagzeug, Glocken, Steinspiel),
bis Ende 1999 Mitglied der Musikgruppe "Die Interpreten",
Musikförderpreis der Stadt München, zahlreiche Konzerte im
In- und Ausland;
Regisseur und DokumentarfilmerDer Schlagzeuger Erwin Rehling tritt zusammen
mit dem Trompeter und Alphornspieler Fritz Moßhammer im Duo »HAMMERLING« auf,
u.a. in Deutschland, Österreich, Tunesien und der Schweiz. Daneben
inszeniert er gemeinsam mit Gerburg Rosa Schwägerl Open-Air Musiktheaterstücke
(1996 »Uferlose Musik - in Licht getaucht«, Kulturzeit Reutte/Tirol;
2001 »schrittweise« - MusikTheater für Kulturzeit 12
in Reutte/Tirol) und dreht
Dokumentarfilme (1999 »ludi - dokument eines hirtenlebens«;
2003 »verwehter glanz, Frau Emmi und das Alpenhotel Hochfinstermünz«).
Publikationen:
1986: Die Interpreten: Lokalminiaturen (LP) TRIKONT
1991: Die Interpreten: Nicht ganz sauber (CD) TRIKONT
1994: The Alps (World Network 24, WDR, Zweitausendeins
1995: Die Interpreten: Stollen 4 (CD) TRIKONT
1999: ludi - dokument eines Hirtenlebens (FILM)
2003: verwehter glanz, Frau Emmi und .... (FILM)
2004: HAMMERLING: lisi (CD)
www.dienstleistungsorchester.de
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Gilles
Zimmermann
Born in Nancy (France), brought up in Cameroon, his musical carreer began
with the meeting of John Jackson (blues guitarist-singer in the American
Folk Blues Festival). He went through rock music and so-called progressive
music (à la Yes/Genesis), then studied double bass with prof.
Vautrin in Conservatoire de Nancy, went into Jazz and improvised music,
learning and playing with the likes of Louis Sclavis, the ARFI, Yves
Robert, getting encouragement from Anthony Braxton, Jeff Gilson, Martial
Solal, becoming president of Nancy Jazz Action and playing many times
for the Nancy Jazz Pulsations festival (1982 to 1983).
He then left for England where he tried his luck in the pop-business,
reaching the "top" that a french musician in those times could
attain in London: as session musician touring and playing all over Europe
with pop-singer Bill Pritchard (1987-1989).
1990 comes to Germany, writing the music for 2 tv-films (Kleines Fernsehspiel
- ZDF) forming various bands and carrying on with all sorts of cross-cultural
experiences (theater/cabaret/world-music/art performances).
In 1993 he had a (tenor-) viola da gamba built after a 17th century french
model, spent thereafter 3 years practising and learning the instrument, "discovering" J.S.Bach
(he is almost the only viola da gamba player daring to play the Cello
Suites), and studying Gregorian music. Learned overtone singing, releasing
the first CD ever with overtone singing and viola da gamba (1997 "La
Nuit et le Jour" - on label academica - 500 copies sold to this
day).
Trip to India, where he took tuition with Amjad Ali Khan and Keshavram
Iengar, and met Mrs Premlata Sharma). He regularly plays with exil-iranian
musician Darioush Shirvani, after winning the Münchner Stipendiumspreis
für Musik 1999 with Shirvani´s Cd production "Jour Solitaire",
duos with Santoor/Gamba and Violin/Gamba.
Plays solo concerts with viola da gamba, "Music between the worlds".
He founded the Orchestre Interculturel in Augsburg in 2000.
2003 the electric viola da gamba is born
2005 starts "The Missing Link", a trio with Verena Kronseder
and Doris Seitner, aiming at playing everything that hasn´t been
played on the viol since the Baroque times...
www.gilles-zimmermann.de
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Hubert
Bergmann - piano
geboren 1961
ab 1969 Beginn mit Klavier - und Trompetenunterricht
1979 - 1983 Musikstudium am Dr. Hochs Konservatorium Frankfurt / Main.
Trompete, Klavier, Harmonielehre.
1982 - 1984 Ausbildung in der Jazzklasse des Konservatoriums. In dieser
Zeit Gründung und Praxis in verschiedenen Bands im Frankfurter Raum. "New
Jazz"
1984 - 1988 Fortsetzung des Klavierstudiums und kompositorische Praxis
an der Musikschule Aschaffenburg bei H.P. Mohr
1987 - 1988 Lehrer für Klavier an einer Musikschule.
Seit 1986 Film - und Fotoarbeiten
1988 - 1992 Wechselnder Aufenthalt in Wien/ Österreich und Deutschland.
Fortsetzung des Studium an der "Hochschule für Musik",
am "Institut für Elektroakustik und experimentelle Musik" und
am "Hans Kayser Institut für harmonikale Grundlagenforschung".
Konzerte und Vertiefung der Spielpraxis, Gründung von Ensembles,
Einspielung von CD's, Hörspielproduktion.
1992 - 1993 Langzeit - Zentraining und Studium am "Sonnenhof Zentrum" im
Südschwarzwald.
1994 - 1997 Leben in Bernau, Hochschwarzwald, Ausarbeitung verschiedener
poetischer Konzepte, Konzerte, Performances, Workshops, Zusammenarbeit
mit Tänzern, Bühnen Produktionen, Performances, Gründung
des Labels T(his) Time N(ext) Y(ear) R(ecords), jetzt mudoks record.
1998 Umzug nach Überlingen am Bodensee.
Seit 1999 Arbeit an Solo und Ensemble Musik und weiteren Veröffentlichungen
auf Tonträger. Workshoparbeit in Deutschland, Italien und Belgien.
Musikalische Arbeit mit behinderten Menschen, Realisierung verschiedener
Filmprojekte.
2000 -2002 Zusammen mit Ingrid Schmid Bergmann Aufbau des Taichi - Haus Überlingen
Gründung des Labels mudosk record als Plattform für experimentelle,
improvisierte und neue komponierte Musik.
Ab 2003 Aufbau der Werkstatt für improvisierte und neue Musik
www.mudoks.org
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Dr. Klaus
Treuheit
Der Pianist, Komponist und Improvisator Klaus Treuheit trat ab Ende der
70er zunächst im Jazzidiom in Erscheinung. Seither Produktion seiner
Kompositionen für den Rundfunk (u.a. BR). Zahlreiche Tonträger
sowohl als Solist als auch mit seinen Ensembles.
Er verfasste Bühnen- und Filmmusik, auch für Aki Kaurismäki.
Konzertierte u.a.in Brasilien, Italien, Spanien, Frankreich und in New
York (mit Ed Ware und Hal Onserut). Leitet seit 1995 ein CD-Label. 1998
veröffentlichte er "Inquisitorien" für präpariertes
Piano. Es gelang ihm damit Verbindungen nach England, Italien, Frankreich
und Japan aufzubauen.
Weitere wichtige Werke sind: "3 in I" (KTMP 2001) sowie "Madrigali,
1°libro" (KTMP 2003), "Madrigali, 2° & 3°libro" (KTMP
2005) und "Investigation routine" (KTMP 2004).
musikalische & wissenschaftliche
Stationen:
Meisterkurs bei Herbie Hancock & Tony Williams am Mozarteum Salzburg
1987
Masterclass bei Barry Harris' Jazzworkshop New York 1992
Interpretationskurs von & mit George Crumb, Musikhochschule Wien
1994
Als Stipendiat Arbeit in Berlin & Paris: Dr. phil. (mcl) 1984; Stipendiat
des Istituto Italiano per gli Studi Filosofici, Neapel: Seminare 1988,
89, 90 mit Remo Bodei (Ästhetik), Paul Ricoeur (Hermeneutik), Leo
Löwenthal (Literatur)
Vorträge (Auswahl):
" Musik als gehörte Wirklichkeit"
Vortrag anläßlich der interdisziplinären Konferenz 'Mulitple
Realitäten' an der Universität Halle, 2001; Frankfurt/Main,
2003 (Peter Lang), Herausgeber: Matthias Kaufmann
" Listening to Music"
Lecture delivered on the occasion of the AEGEE-conference, july 6. 1996,
Universität Erlangen
Gastspiele:
New York (mit Ed Ware, Hal Onserut, Chris Kelsey, Blaise Siwula) u.a.
Knitting Factory, Studioaufnahmen 1996
Paris (Competition Martial Solal 1989), Nimes, Rennes, Dunkerque, Venedig,
Padua, Bozen (Museum für Moderne Kunst 2005), Neapel, Taormina (Prima
Edizione 2000), Krakau (SoloDuoTrio 1988), Wladimir, Eskilstuna, Barcelona,
Salzburg, Berlin (Berlinale 1999), Köln (Loft 1996), Wuppertal,
Essen (Folkwang Hochschule), Hamburg, Nürnberg (Jazz Ost-West 1988),
Dresden (FIM-Festival 2005), Jena, Regensburg, München, Freiburg;
Brasilia, Sao Paulo (mit Livio Tragtenberg), Sao Bento do Sapucaí,
Guaiùba, Fortaleza (Conservatorio, 2006, mit David Krebs und Jerônimo
Neta)...
www.klaustreuheit.de
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Margarita
Holzbauer – Cello+Gamben
Geboren in München. Cellistin, Gambistin, Improvisatorin. Violoncellostudium
bei Jan Polasek am Münchner Richard-Strauss-Konservatorium. Konzerttätigkeit
u.a. bei den Münchner Philharmonikern, den Münchner Bachsolisten,
dem Münchner Residenzorchester und dem Münchner Bachorchester.
Studium Viola da Gamba und Barockcello an der Staatl. Hochschule für
Musik in Trossingen bei Prof. Philippe Pierlot und am Conservatorio di
Musica " E.F.Dall ´ Abaco " in Verona bei Prof. Alberto
Rasi.
Studium "Freie Improvisation" an der Hochschule für Musik
in Basel
( W. Fähndrich, C.Baumann, P.Frey).
Konzertdiplom in
Improvisation, Musikhochschule Basel.
Internationale Konzerttätigkeit, interdisziplinäre Projekte
und Lehrtätigkeit.
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Simon H.
Fell – bass, bass-guitar, cello, electronic
studied double bass under Peter Leah at Batley Grammar School and Huddersfield
Polytechnic. By the age of 16 he was playing professionally, accompanying
some of the world's most renowned cabaret performers at the legendary
Batley Variety Club. He received his M.A. from Cambridge University in
1984, having studied at Fitzwilliam College.
He is best known as a composer/performer in the fields of improvised
music, contemporary composition and experimental jazz, where his reputation
has grown consistently since 1983; he is described by the Penguin Guide
To Jazz as "a very fine instrumentalist (with) a fine technique
and a great flow of ideas."
He has been awarded numerous Bursaries and Grants from the Arts Council
of England and other organisations to further his performing technique
and compositional studies, with the resulting work touring nationally
in 1989, 1991, 1992, 1993, 1995, 1996, 1998, 2001 & 2005. Over 100
recordings of works/performances have been issued.
Performing units Hession/Wilkinson/Fell, Fell's improvising trio with
Alan Wilkinson and Paul Hession was one of the earliest units to receive
great acclaim; other regular or occasional groupings have included the
trio Something Else with Mick Beck, Badland, the Brötzmann/Wilkinson
Quartet, VHF, Butch Morris' London Skyscraper, Derek Bailey's Company,
The Arc with Orphy Robinson and the string trio IST. His own composition-based
groups include SFQ with Alex Ward, Gail Brand, Alex Maguire, Mark Sanders & Steve
Noble, SFT and SFD.
Other collaborators He has also worked in small or medium groups with
John Butcher, Peter Brötzmann, Lol Coxhill, Billy Jenkins, Joe Morris,
Keith Tippett, Derek Bailey, Han Bennink, Thurston Moore, Lee Ranaldo
and numerous others, plus with John Zorn & Joey Baron (as part of
Company) and with Elliott Sharp, Billy Bang & Christian Marclay (as
part of New York Skyscraper); Simon was also a founder member of London
Improvisers Orchestra. He has also performed Cardew as a member of Dal
Niente Projects, alongside Dave Smith, Ian Mitchell, John White, etc.
He is a member of the Steve Reid Ensemble, and has toured with Steve,
Gilles Peterson and Kieran Hebden (Fourtet).
Festival appearances: UK include: Oxford Jazz Festival, Company Week,
Outside In Festival, Leeds' Termite Festival, Other Music Festival (Sheffield),
Cambridge Conference of Contemporary Poetry, SPNM Oneday at the ICA,
LMC Festival, London Jazz Festival, Norfolk & Norwich Festival, Unsung
Music Festival at The South Bank, Oxford Festival of Contemporary Music,
Manchester World Music Days, Leicester Jazz Festival, Stirling Le Weekend,
Manchester Jazz Festival, Manchester New Music Festival, Freedom of the
City Festival, Open Ears Festival
Festival & club appearances: international include: Company Week
in New York, Leipzig Jazztage, Sound Symposium (Newfoundland), Groupe
de Recherche d'Improvisation Musicale 20th anniversary series (Marseille),
Porto European City Of Culture, Total Music Meeting (Berlin), Nickelsdorf
(Austria), Zurich, Köln, Stakkato (Berlin), Contemporaneamente 2002
(Lodi, Italy), Guimarães Jazz Festival (Portugal), Poetry & Music:
Liège (Belgium), Ulrichsberger Kaleidophon (Austria), Offene Ohren
(München, Germany), Casa da Música (Porto)
His compositions, in both jazz, classical and 'fourth stream' idiom,
have been performed throughout Britain and have been broadcast on BBC
Radios 1, 3 & 4, plus UK Independent Radio, the BBC World Service
and radio or television stations in France, Belgium, Sweden, Switzerland,
Italy, Austria, Holland, Australia, Canada and the U.S. He has presented
compositions for improvisers at the LMC Festival, the Termite Festival,
the Frakture Festival, Leo Records' Unsung Music Festival, Sheffield's
Open Ears Festival, Stirling's Le Weekend and the Freedom of the City
Festival.
His researches into concert music and 'fourth stream' composition continue,
particularly focussed on advanced composition for musicians from improvised
music and jazz traditions. He has had commissions from, among others,
the Arts Council of Great Britain, Eastern Arts, Anglia Polytechnic University,
Leeds University and Yorkshire & Humberside Arts. He is described
by the Guinness Encyclopaedia of Popular Music as "a leading composer
of his generation, crossing boundaries and creating music of a passion
and originality unusual in Britain".
His 1998 2-hour 42-piece ensemble work Compilation III was recorded by
the Royal Northern College of Music Big Band in collaboration with improvisers
drawn from several English cities. His compositions for London Improvisers'
Orchestra include Papers, Happy Families, Köln Klang, Ellington
100 (Strayhorn 85), Morton's Mobile, Too Busy and Three Mondrians. Compositions
for SFQ include Thirteen Rectangles, Six Bells Pieces and ...the old
style.... Kaleidozyklen, his large-scale piece for improvising double
bassist and orchestra was premiered (with Fell as soloist) in November
2000. 2001 saw a Radio 3 'Jazz On 3' broadcast of Thirteen Rectangles
Version 2, which was repeated in 2002; (the work was subsequently nominated
for the 'new work' award in the 2002 BBC Jazz Awards);Too Busy was broadcast
by BBC Radio 3 in 2002, and three extended compositions for quintet (Köln
Klang, Trapped By Formalism 2 and Gruppen Modulor 2) were specially recorded
for and broadcast by 'Jazz On 3' in August 2003.
2005 saw the release of Compilation IV for 60+ musicians, plus a group
of performances of related live works, along with the first performance
of Thirteen New Inventions, a major solo piano piece commissioned by
Philip Thomas.
2007 will see the performance of a concert-length BBC Radio 3 commission,
Positions & Descriptions (for 18 musicians & prerecorded materials),
at the Huddersfield Contemporary Music Festival; the 18 performers will
include musicians from the disciplines of contemporary classical music,
free improvisation and experimental jazz, drawn from several continents.
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GEORG JANKER.
1968. Musik-Performer. Elektroingenieur. Macht im Grenzgang die europäische
Jazz-Szene unsicher. Experimentelle & Neue Musik. Crossover-Projekte
(Tanz, Theater, Malerei, Film, Literatur). U.a. "Motionless
Movie Productions" (Live Comic "Mose" Show von Steffen
Haas). "Jankers vollklimatisierter Elektrowürfel".
Piano Possibile (Ensemble für Neue Musik). Scapelands (mit Naomi
Isaacs und Eric Zwang-Ericsson). New Improvisers' Ensemble. Ignaz
Schick's DeCollage 3 (Schick, Janker, Pöschl). F.I.M.M.O. (First
International Micromodular Orchestra). Brackel 3. BluShuhuru. Embryo.
Negerländer. Auftritte mit Watterer, Goldenes Zeitalter. CDs:
DC 3: "Lonely Woman". "Scapelands". "uno
duo trio". "F.I.M.M.O.
www.georgjanker.de
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Fredi
Pröll - drums, percussion
geb. 1969
Seit 20 Jahren Mitglied des Jazzatelier Ulrichsberg
Schlagzeugausbildung an der Musikschule
Mitwirkung in verschiedenen traditionellen Jazzformationen
Seit 1989 Teilnahme an verschiednen Workshops und Konzentration
auf improvisierte Musik.
Workshops mit:
Alexander v. Schlippenbach, Günter Baby Sommer,
Wolfgang Fuchs, Georg Katzer, Maarten Altena, Urs Leimgruber
bisherige Projekte:
DUO mit Christian Wagner (e-g)
WINTER/WAGNER/PRÖLL (U. Winter-ss, bs, Ch. Wagner-git)
VA SERVITO BEN FRESCO (Uli Winter)
DUO mit Tanja Feichtmair (as, bcl)
WUF (U. Winter (cello, ss), Wolfgang Gruber (ts)
TRIO GRIGIO (T. Feichtmair(as, bcl, voc.), U. Winter (cello, ss)
LULL (T. Feichtmair-as,bcl., Josef Novotny-electr., U. Winter-cello,ss)
IN-STABIL (Edwin Stöbich-e-g, W. Gruber-ts, Wolfgang Huala-b)
LULL-PLUS (T. Feichtmair-as,bcl, Wolter Wierbos-tb, John Russell-git,
John Edwards-b, U. Winter-cello, J. Novotny-electr.)
TRIO GRIGIO+ ATELIER ABSTRAIT t (T. Feichtmair-as, bcl., U.Winter-cello,
Florian Gruber - visuals,sounds, Andreas List-visuals, sounds
PLASMIC (Elisabeth Harnik-piano, U. Winter-cello, ss)
PLASMIC5 (Elisabeth Harnik, Christian Wolfarth, Christian Weber, Uli
Winter)
BIBSN SOUNDOG (Elisabeth Harnik, Katharina Klement, Josef Novotny, Uli
Winter)
SHINEFORM meets VA SERVITO BEN FRESCO
(Volker Kagerer, Georg Edlinger, Uli Winter)
TRIO BROCCOLI (Chrisi Wagner, Uli Winter)
DJANGO BROCCOLI (Chrisi Wagner, Edwin Stöbich, Uli Winter)
DRESDEN-ENSEMBLE (Günter Heinz, Andreas Nordheim, Bernd Mast, E.
Harnik, U. Winter)
GÜNTER HEINZ TRIO (Günter Heinz, Uli Winter)
CLASSICAL CONFRONTATION (Stefan Heckel, Martin Kolber, Kristian Musser)
Konzerte:
Ulrichsberger Kaleidophon (1992, 2001, 2005), ORF-Landesstudio, Konzerthaus-Wien,
Porgy&Bess,
Nickelsdorfer Konftrontationen (2003), Austrian Soundcheck-Graz (2001),
St. Johann/T., Jazz e.V. Dachau, Stadtwerkstatt-Linz, Schlachthof-Wels,
Miles Smiles-Wien, Vorstadt-Wien, Fluc-Wien, Kuckuck-Amstetten,
Blue Tomato-Wien, Brno, Jazzweekend Regensburg (2002, 2003, 2004, 2005),
Sammlung Essl-Klosterneuburg, Kammermusikfestival-Graz (2004),
Improvised Music Night-Wien, VNM-Festival Graz (2005), Wim-Bern, Wim
Zürich
Veröffentlichungen:
- WUF – CD-Extraplatte -1998
- soundog – Extraplatte – 2005
- Trio broccoli-waggledance – extraplatte 2007
- plasmic feat. Agnes Heginger – einklang records 2009
-LULL – The Zipper – Leo Records 2010
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Uli
Winter – Violoncello
geb. 1969
Seit 20 Jahren Mitglied des Jazzatelier Ulrichsberg
Schlagzeugausbildung an der Musikschule
Mitwirkung in verschiedenen traditionellen Jazzformationen
Seit 1989 Teilnahme an verschiednen Workshops und Konzentration auf improvisierte
Musik.
Workshops mit: Alexander v. Schlippenbach, Günter Baby Sommer, Wolfgang
Fuchs, Georg Katzer, Maarten Altena, Urs Leimgruber
bisherige
Projekte:
DUO mit Christian Wagner (e-g)
WINTER/WAGNER/PRÖLL (U. Winter-ss, bs, Ch. Wagner-git)
VA SERVITO BEN FRESCO (Uli Winter)
DUO mit Tanja Feichtmair (as, bcl)
WUF (U. Winter (cello, ss), Wolfgang Gruber (ts)
TRIO GRIGIO (T. Feichtmair(as, bcl, voc.), U. Winter (cello, ss)
LULL (T. Feichtmair-as,bcl., Josef Novotny-electr., U. Winter-cello,ss)
IN-STABIL (Edwin Stöbich-e-g, W. Gruber-ts, Wolfgang Huala-b)
LULL-PLUS (T. Feichtmair-as,bcl, Wolter Wierbos-tb, John Russell-git,
John Edwards-b, U. Winter-cello, J. Novotny-electr.)
TRIO GRIGIO+ ATELIER ABSTRAIT t (T. Feichtmair-as, bcl., U.Winter-cello,
Florian Gruber - visuals,sounds, Andreas List-visuals, sounds
PLASMIC (Elisabeth Harnik-piano, U. Winter-cello, ss)
PLASMIC5 (Elisabeth Harnik, Christian Wolfarth, Christian Weber, Uli
Winter)
BIBSN SOUNDOG (Elisabeth Harnik, Katharina Klement, Josef Novotny, Uli
Winter)
SHINEFORM meets VA SERVITO BEN FRESCO (Volker Kagerer, Georg Edlinger,
Uli Winter)
TRIO BROCCOLI (Chrisi Wagner, Uli Winter)
DJANGO BROCCOLI (Chrisi Wagner, Edwin Stöbich, Uli Winter)
DRESDEN-ENSEMBLE (Günter Heinz, Andreas Nordheim, Bernd Mast, E.
Harnik, U. Winter)
GÜNTER HEINZ TRIO (Günter Heinz, Uli Winter)
CLASSICAL CONFRONTATION (Stefan Heckel, Martin Kolber, Kristian Musser)
Konzerte:
Ulrichsberger Kaleidophon (1992, 2001, 2005), ORF-Landesstudio, Konzerthaus-Wien,
Porgy&Bess,
Nickelsdorfer Konftrontationen (2003), Austrian Soundcheck-Graz (2001),
St. Johann/T., Jazz e.V. Dachau, Stadtwerkstatt-Linz, Schlachthof-Wels,
Miles Smiles-Wien, Vorstadt-Wien, Fluc-Wien, Kuckuck-Amstetten,
Blue Tomato-Wien, Brno, Jazzweekend Regensburg (2002, 2003, 2004, 2005),
Sammlung Essl-Klosterneuburg, Kammermusikfestival-Graz (2004),
Improvised Music Night-Wien, VNM-Festival Graz (2005), Wim-Bern, Wim
Zürich
Veröffentlichungen:
- WUF – CD-Extraplatte -1998
- soundog – Extraplatte – 2005
- Trio broccoli-waggledance – extraplatte 2007
- plasmic feat. Agnes Heginger – einklang records 2009
-LULL – The Zipper – Leo Records 2010
http://teacher.eduhi.at/plasmic/index.htm
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Hans Wolf, Klavier und Komposition
absolvierte nach
einem Klavierstudium incl. Meisterklasse bei Professor Edith Picht-Axenfeld
in Freiburg ein Aufbaustudium in Musiktheorie, Improvisation, neuer
Musik und Liedbegleitung an der Musikhochschule, Jazz und Arrangement
am Konservatorium und am Freien Musikzentrum in München.
Teilweise parallel dazu führte er ein komplettes Medizinstudium
durch und arbeitete anschließend als Arzt in der Hirnforschung.
Seit 1990 wieder ganz der Musik zugewandt, sind sein Repertoire und seine
musikalischen Aktivitäten breit gefächert. Sie reichen von
Soloprogrammen aller Epochen, auch als Gesprächskonzerte, über
(Ur)Aufführungen zeitgenössischer sowie eigener Musik, Musikkabarett
und Musiktheater, -performance, Life-Stummfilmimprovisation bis hin zu
Aufträgen als Arrangeur für Bigbands, Hörspiele, Modeschauen,
Kunst- und Literaturvertonung; Tätigkeit als Klavierpädagoge
mit neuen kreativitätsbetonten Konzepten und Anstellungen als Musiklehrer,
Barpianist und Korrepetitor; Entwicklung und Leitung von Improvisations-
und Kompositionskursen.
Er ist Mitglied bekannter Ensembles: Haggard (melodic Metall), N.I.E.
(New Improvisors Ensemble), Fractals und Trio Animali (neue Musik mit
G. Geisse (g) und L. Hahn (vl), Trio Superstrada (polystilistisches Musiktheater
mit S. Lanius (b) und M. Götz (voc), Ensemble für neue Musik
der Musikhochschule München.
www.hanswolf.de

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Harald
Lillmeyer
geb. 1959 in Essen,
Gitarrestudium an der Folkwang Hochschule in Essen
und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien.
Zusätzlich "Neue Musik" an der Hochschule für Musik
in Karlsruhe
und "zeitgenössische Kammermusik" an der Folkwang Hochschule.
Er konzertiert als Solist, [Debut 1985, Wittener Tage für neue Kammermusik,
G.Scelsi: KO-THA (UA aller drei Sätze)], im Gitarrenduo "Susanne
Hilker/
Harald Lillmeyer", im Ensemble "GO GUITARS", "Trio
ImPuls", ist Gitarrist des
" Xsemble München" und spielte als Gast des "ensemble recherche".
Im SWR - Symphonieorchester und im Symphonieorchester des BR spielte
er
unter der Leitung von: Peter Eötvös (Stockhausen), Michael
Gielen (Boulez,
Spahlinger), Martyn Brabbins (Neuwirth, Henze), Rupert Huber (Scelsi),
Lorin Maazel (Mahler), Sylvain Cambreling (Globokar, Barraqué),
Peter Rundel
(Richter de Vroe), Daniel Harding (A.Berg), Hans Zender (B.A.Zimmermann)
Mariss Jansons (Mahler) u.a.
1981 war er Preisträger beim Internationalen Gitarrenwettbewerb
in Mettmann,
erhielt 1988 den Folkwang-Förderpreis im Gitarrenduo, 1991 als Mitglied
des
Xsemble München den Förderpreis der Stadt München und
2001
mit "GO GUITARS" das Musik- Stipendium der Stadt München.
Konzerte gab er u.a. beim Schleswig-Holstein-Musikfestival, der Biennale
München, Akademie der Künste Berlin, Dublin Guitar Week,
Lateinamerika-Tournee (Goethe-Institut).
Rundfunkaufnahmen (BR, HR, SWR, WDR, rB)
CDs (Gesamteinspielung der Kompositionen für Gitarre von Rolf
Riehm)
Seit 1985 ist er Dozent für Gitarre, Kammermusik und Neue Musik
am
Richard - Strauss - Konservatorium der Stadt München.
www.culturebase.org
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Gunter
Pretzel - Viola
Violin-Studium in Hamburg und Berlin bei S. Gawriloff und B. Giuranna.
1980 Solobratschist des Münchner Kammerorchesters.
Seit 1984 Mitglied der Münchner Philharmoniker.
Rundfunk- und CD-Aufnahmen im In- und Ausland als Solist und Kammermusiker.
Vielfältige
kammermusikalische Tätigkeit. U.a. im
Debussy-Trio (Bettina
Fuchs, Flöte, Gunter Pretzel, Viola, Rosmarie Schmid-Münster,
Harfe), im
Ensemble
PleinAir (Anna-Maria Bogner, Sopran, Irmela Nolte, Flöte,
Gunter Pretzel, Bratsche, Marlies Neumann, Harfe).
Violet Cab: Gunter Pretzel - Viola, Michael Feller - Live Elektronik
braac! – 8
Bratsche und ein Klavier ( www.braac.de )
im Bereich der klassischen Musik zahlreiche Auftritte als Solist und
Kammermusiker mit Rundfunkproduktionen und CD-Veröffentlichungen
(Debussy-Trio München u.a.). Orchestertätigkeit anfangs als
Solobratscher des „Münchner Kammerorchesters“, dann
als Mitglied der „Münchner Philharmoniker“. Spielte
unter allen namhaften Dirigenten der Gegenwart, wurde jedoch am tiefsten
geprägt durch die Arbeit mit Sergiu Celibidache, dem langjährigen
Chefdirigenten der Münchner Philharmoniker.
Seit einigen Jahren intensive Beschäftigung mit freier, improvisierter
Musik, zunächst in Zusammenarbeit mit Michael Feller („Violet
Cab“), dann auch solistisch: „peltzer-pv“.
spielte mit:
Michael Feller (Violet Cab), Gunnar Geisse, Maria Jonas, Børre
Mølstat, Andreas Paolo Perger, Udo Schindler, Markus Stockhausen,
Klaus Treuheit, Johanna Varner, Sarah Washington und Knut Auffermann
(Tonic Train)
www.peltzer-pv.de

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CARSTEN
RADTKE
• Studium
an Musikhochschulen in Trossingen und Paris.
• Arbeitsschwerpunkte : Neue Musik - Jazz - Improvisierte Musik - Barockmusik
• Auszeichnungen:
- 1992 Stipendiat Stiftung Kulturfonds Berlin, Arbeitsaufenthalt Schloss
Wiepersdorf
- 1999 Förderpreis Musik der Stadt Konstanz
- 2000 CENTRUM artist-in-residence, Port Townsend, Washington / USA
- 2001 ARTOMI fellowship, New York
- 2006 Jour par jour, La Corbière / CH , Arbeitsaufenthalt
- 2006 ARTOMI guest curator, New York
• Zusammenarbeit:
- Ensemble Modern
- Seattle Creative Orchestra (US Erstaufführung Luciano Berio's
Chemin V, g+orch) -Contemporary Chamber Musicians & Players,
Seattle - First Avenue ( ImprovGroup) NYC - OMI Ensemble - ICI
Ensemble München - Ensemble Klangfest Liechtenstein
- Komponisten: Christopher Bailey (UA) - Keiko Takano(UA) - Ben MacAllister(UA)
- David Sherr(UA) -
James Dillon - PM Hamel - C Bryan Rulon - Bernhard Rövenstrunck
(UA)
- Karl Berger, Ingrid Sertso - David Sherr - Ursel Schlicht - Blaise
Siwula / Bob Meyer - Christoph Reiserer
- Udo Schindler - Jeffrey Lependorf - Ravish Momin - Adam Simmons
• seit
1992 Projekt : "A Contrast Music / Carte Blanche" (seit
1998) wechselnde Besetzungen, z.Z. mit Jürgen Schneider,dr
- Leonhard Schilde, p, keyb - für Jazz, Neue Musik und Improv
seit 2007 "Projection : Zero" Duo mit Blaise Siwula, sax
seit 2008 "Crime Scene" mit Bob Meyer, dr und Blaise Siwula
• Kompositionen:
Auswahl : Nyme
I ( 3 parts music) , Cul de sac ( 3 parts music) , Ysrus / g ,
Ysrus Spin Off II / g&tb ,
Decamind/ 2 Instr & perc, Broglie/ g , Y.nex / g, Y.Nexus / solo
instr. , S-TH-D4 Shade/ 2 instr. ,
Phase I Study / 2 instr , Measure Of Confidence/ 2 instr. , Ajar /
variable Besetzungen,
Xyn ( 2 parts music), Pyles I (2 parts music)
• Veröffentlichungen:
CD "a contrast
music", 1995 Edition Collage
CD "Carte Blanche", 2007 Radau Records
CD "Projection:Zero", 2008 Konnex Records
• info: radtkect@t-online.de
www.carstenradtke.com
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Beate Himmelstoß
hat das Philosophieren bei Prof. Eberhard Simons, das Singen bei Max
Frey und Uli Hermann
und das Spielen und Rezitieren bei Jürgen Goslar und Lore Büttner
gelernt und arbeitet seit
1986 als Sprecherin beim Bayerischen Rundfunk.
WORTSCHALL
Lyrik des Barock, inszeniert von
Es liest Beate Himmelstoß, mit Musik von
Udo Schindler und Stephan Richter
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Gunnar
Geisse (Gitarren, Elektronik)
hat
seine musikalische Laufbahn in der frühen Jugend als Rock-Gitarrist
begonnen. Mit Ende der Schulzeit wechselte er in den Bereich Jazz und absolvierte
im Anschluss eine Ausbildung zum E-Gitarristen. Bei einem Konzertbesuch
des Moers
Festivals sah er, wie sich Ornette
Coleman in einem Sarg auf die Bühne tragen ließ und im
Disco-Glitzeranzug den durch ihn geprägten Free Jazz spielte. Nach diesem Schlüsselerlebnis kaufte
Geisse für seine Bandmitglieder Spielzeugsaxophone aus Plastik und
verwarf den ursprünglichen Plan, klassische Jazzstandards zu spielen.
Improvisation und ein experimenteller Zugang wurden in dieser Zeit in
seinem musikalischen Verständnis verankert. Das erste professionelle
Engagement absolvierte er dann allerdings mit dem „New York Broadway
Ensemble“, mit dem er für ca. zwei Jahre durch Europa tourte.
Teil eines orchestralen Klangkörpers zu sein, war für ihn dabei
die wesentliche Erfahrung.Die Avantgarde-Combo „Brother Virus“ mit
Werner Klausnitzer, Patrick Scales und Maurice de Martin prägte Geisse
Ende der 1980er Jahre entscheidend. Sie gastierten in New York (Knitting
Factory)[1] und
spielten als erste Band im Deutschen Fernsehen live improvisierte Musik
zu einer TV-Sendung „Veranda“ von Dagobert
Lindlau. Mit „Brother Virus“ beschritt Gunnar Geisse
zum ersten Mal jene musikalisch eigenen Wege, die sich in seiner Entwicklung
in den Jahren zuvor schon abzeichneten. Bei Enja erschien
1991 das Album „Happy Hour“.1992 verlor Geisse bei einem
schweren Kletterunfall die beiden mittleren Finger seiner rechten Hand.
Während der vielfachen Aufenthalte im Krankenhaus war zunächst
nicht klar, ob er seine musikalische Laufbahn würde fortsetzen können.
In Auseinandersetzung mit den Kompositionstechniken des 20. Jahrhunderts
fand er sein Interesse für Struktur. Er notierte noch im Krankenhaus
erste Kom
positionen
, die
mehr der Neuen Musik zuzurechnen sind. Um sie auditiv nachzuvollziehen,
spielte er später die einzelnen Spuren bis zu 200 übereinander
in einem Tonstudio ein. Aus seinem Strukturinteresse heraus arbeitete
er mit dem Institut für Experimentelle Physik der Universität Magdeburg auf den Gebieten
Komplexitätstheorie, Nichtlineare Phänomene und Simulation
zusammen und ließ Strukturmodelle der Natur in seine Musik einfließen.
Die Aufnahmen wurden unter dem Titel „AtEM“ veröffentlicht.Im
Rahmen eines Kompositionswettbewerbes wurde Hans Zender als Juror auf
diese außergewöhnliche Musik aufmerksam. Gunnar Geisse erhielt
ein einjähriges Stipendium der Akademie Schloss Solitude. Dort entstand
die Komposition „Das diskrete Jetzt“. Er vertiefte sich in
das Phänomen der musikalischen Zeit. Bei der erneuten Suche nach
möglichen Strukturvorgaben der Natur erhielt er wichtige Anregungen
und Impulse am Institut für Medizinische Psychologie der Ludwig-Maximilians-Universität
München (LMU) zum Thema „Zeit und ihre Wahrnehmung“.
Die klassischen Gestaltungsparameter Tempo, Metrum und Rhythmus rückten
durch diese Perspektiverweiterung zugunsten einer psychologischen Zeitwahrnehmung
in den Hintergrund. Nach den Arbeiten zu Struktur und Zeit stellte sich
für Gunnar Geisse die Frage nach einem elementaren Zugang zur Harmonik.
Seit 2003 geht er dem nichtlinearen Phänomen der Kombinationstöne nach,
die in der Schnecke des Innenohrs entstehen, ohne physikalisch im Luftraum
vorhanden zu sein. Als fehlender Baustein zu den bereits verwendeten
Elementen Teiltonreihe und Teiltonmatrix komplettierten die Kombinationstöne
sein harmonisches Kompositionsinstrumentarium zu einer eigenständigen
Kompositionstechnik. Die Arbeiten sind auf CD unter dem Titel „MEtA“ bei
Creative Sources Recordings erschienen. 2006 gab er durch ein theoretisches
Skript Einblick in seine spezifische Harmonik.Paradoxerweise wurden für
ihn mit diesen kompositorisch tonalen Präzisierungen auch die geräuschbasierte
Improvisation und ihr physisches, expressives Moment immer wichtiger;
seine Improvisationsmodelle veränderten sich unter diesen Einflüssen.
Ab 2005 wurden verstärkt Elektronik und Laptop Arbeits- und Ausdrucksmittel.
Er entwickelte in diesem Kontext eine eigene Hardware/Software-Schaltung
(laptop
guitar
) die
es ihm ermöglicht, seine analoge Spielweise auf digitaler Ebene
fortzuführen.Gunnar Geisse erhielt mehrere Auszeichnungen und Stipendien,
darunter den Musikförderpreis der Landeshauptstadt München
und das Kompositions-Stipendium der Akademie Schloss Solitude, Stuttgart. Er
lebt seit 1985 in München.
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HANS
POPPEL - Piano
Born
1942 in Kempten, Germany. Spends his childhood in Munich . Takes
private piano lessons.
Studies stage design at the Academy of Fine Arts in Munich and becomes
an assistant to Helmut Jürgens at the Bavarian State Opera. Works
as stage designer and award-winning book-illustrator. Performs and
records as jazz pianist and improviser. Lives in the United States
from 1987 to 2008. Writes poetry and short prose.Member of PEN Zentrum
deutschsprachiger Autoren im Ausland. Lives and works in Munich. Musical
collaborations with Amiri Baraka, Joe Morris, Ken Vandermark, Hans
Koch, Cornelius Claudio Kreusch, G. Pechet Reber, Peter Schärli,
Neil Leonard, Joe and Matt Maneri, Curt Newton, Nate McBride, Soo-Jung
Kae, Sebi Tramontana, and others. . “There is no such thing as
Free Music”, says Hans Poppel , “there are places unheard
of echoing sounds that seem to have been around for a long, long, time.“ “...
a phenomenal player...” -CADENCE “... churning waves of
sound ignited by an impetus that borders on the manic. The music is
hot ...” -CODA “... a masterful piano player ... another
one of those people with a very expansive concept of music.”
-
BOSTON HERALD “... quick witted ruminations and solid rhythmic
inclinations bring to mind keyboard giants such as Cecil Taylor, Fred
van Hove, and Marylin Crispell ...” -ALL ABOUT JAZZ .COM “...
style of piano ranges from his mighty European Improv work to a great
knowledge of the masters ...” -POPWATCH “... strong, resonant
touch and a notably physical approach...” - BOSTON GLOBE “...
elliptical... music of abstraction and vigour...” -THE WIRE “...
clearly his own man... one of the most impressive debuts of the year.”
-THE
BOSTON
PHOENIX
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Markus
Heinze
(*1970
Saxophon) widmet sich schwerpunktmäßig dem unbegleiteten
Solospiel und der Arbeit in improvisierenden Formationen, u. a. mit
dem ICI Ensemble (München) und dem Saxophonquartett Rich in Knuckles (Glasgow-München).
Darüber hinaus spielt er in verschiedenen Projekten von zeitgenössischer
Musik bis Jazz.
Er
hat das Klangspektrum seiner Instrumente beträchtlich erweitert,
bis hin zu Gestalten, deren saxophonistischer Ursprung nicht mehr
zu ahnen ist. Dennoch verraten sein Sound, die rhythmische Energie,
die explosiven Improvisationen eine beinahe altmodische Verwurzelung
im Jazz der 30er bis 60er Jahre.
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Philipp
Kolb (Trompete)
hat natürlich sein Instrument gelernt. Doch dies reichte ihm
wohl nicht. Sein Jurastudium verfolgte er intensiv bis zum Examen, „aber
nur als Hobby, ich wollte wissen, wie das juristische und behördliche
Denken funktioniert“. In Kombination mit verschiedensten Interessen
von Autorestaurierung bis Zirkularatmung entstand ein Wissensstatus,
welcher ihn das Trompetespielenallein als zu einseitig erschienen lies. „Wenn
ich nur Trompete spielen würde, hätte ich das Gefühl,
dass mir Input fehlt“. So war er auch tätig als Produktionsleiter
verschiedenster Kunstprojekte im öffentlichen Raum, Netzwerkbetreuer
einer Rechtsanwaltskanzlei, Motorradrestaurateur, Betriebsratsvorsitzender
und Krankenpflegehelfer.
Sein musikalischer Weg führte über vielerlei Orchester- und
Theaterengagements letztendlich zur zeitgenössischen Musik, nicht
nur als Trompeter und Tubist, sondern auch als Komponist, Darsteller
und Organisator. „Die Herausforderungen an die Interpretation
zeitgenössischer Musik sind enorm. Und mit Ihnen lerne ich immert
wieder dazu. Das finde ich sehr sehr spannend“.
Produktionen wie „Ensemble Finale - Live-Improvisationen zu Fussballspielen“ und „Das
Pater Noster Konzert I + II“ tragen genauso seine Urheberschaft
wie die szenischen
Produktionen „Die Drachenzähler - eine diskursive Prozession“ oder „Isar-quer“.
Und letztendlich
auch die Gründung von „piano possibile“ mit Klaus
Schedl im Jahre 1993. Als dessen Intendant vesucht er, die kreativen
Kräfte des Ensembles zu bündeln und zu stärken.
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NICOLAUS
RICHTER DE VROE
wurde 1955 in Halle (Saale) geboren und studierte nach Abschluß der
Spezialschule für Musik in Dresden 1972-73 Komposition und Violine
an der Hochschule für Musik in Dresden,
1972-78 Violine
am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau und wurde 1980 als Geiger
an die Berliner Staatskapelle engagiert. Von 1980 bis 1983 führte
er seine Kompositionsstudien an der Akademie der Künste in Ostberlin
mit Friedrich Goldmann als Mentor und in Akademie-Seminaren elektronischer
Musik bei Georg Katzer zum Abschluß. Von 1978 -80 wirkte
er in verschiedenen Kammermusik-, Improvisations- und
Experimentalensembles mit und initiierte 1982 die Gründung des Ensembles
für Neue Musik Berlin.
Seit Mitte der achtziger Jahre werden seine Orchester- und Kammermusikwerke
bei sämtlichen ARD-Rundfunkanstalten und namhaften Festivals für
Neue Musik aufgeführt, u.a. beim Festival d'Automne Paris, bei der
Biennale Venedig, den Donaueschinger Musiktagen, dem Steirischen Herbst
Graz, den Wittener Tagen für Neue Kammermusik, der Biennale Berlin,
den Berliner Festwochen , bei "Klangaktionen Neue Musik" und
musica viva in München. Seit 1988 ist Nicolaus Richter de Vroe beim
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks engagiert.
1989 gründete er das XSEMBLE München, welches u.a. zahlreiche
Uraufführungen von Werken junger Komponisten realisierte und auf
vielen Festivals für Neue Musik auftrat. 1996 war er Mitinitiator
der Münchener Gesellschaft für Neue Musik MGNM und war in den
folgenden Jahren Gast bei Vorträgen und Konzerten seiner Werke bei
den Goetheinstituten Prag, Buenos Aires und Kyoto. Seit der Gründung
der BR Orchesterakademie 2000 widmet er sich auch der Einstudierung zeitgenössischer
Werke für die Akademie-Kammermusikreihe und wurde Mitte der 90er
Jahre vom
BR-Symphonieorchester zum musica-viva-Beauftragten ernannt.
2008 Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste.
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Wolfgang
Obrecht
Tonstudio RichArt
(Komposition/Musik- und Klangprogrammierung/ Video/
Roboterprogrammierung)
geboren am 20.09.1961 in München,
- 1985-1994 Studium an der HdK Berlin,
Tonmeister und Klavier
- Musikkurse bei Dieter Schnebel,
Klavier bei Sorin Enachescu
- Gesang bei Frau Heidler, synthetische Klangerzeugung
(TU)
- verstärktes Interesse an Neuer Musik
und erste Kompositionsstudien
- diverse Konzerte (Klavier) in Berlin, u.
a. mit chinesischen Musikern
- im Februar 1995 technische Gesamtleitung
der Opern-Air-Aufführung
_„ Bericht aus die
Sand“, Regie: Michael Zeyfang, Komp.: Rolf Baumgart
- 1995 Umzug nach Weilheim
-
diverse Projekte als freier Tonmeister in Berlin und
München
- im Februar 1997 Aufbau des Tonstudio „RichArt“ in München
- Videotonproduktion
für „die Blinden“, Regie: Eos Schopohl
- September
1997 Fertigstellung und Aufnahme des
Studio
betriebs
- November 2001 Gründung des CD-Labels „Pilgrims
of Sound“
-
Sommer
2002 Projektförderung
der LH München "Project Bolero"
- zahlreiche Filmmusikkompositionen: Kurz-
und Spielfilme
- Beschallung bei zahlreichen Konzerten:
u. a. Unforeseen, ICI Ensemble
- diverse Konzertmitschnitte und Mischungen:
George Lewis + ICI, 48 Nord
- zahlreiche Ton- und Videoarbeiten für Eos Schopohl
- 2004 1. Reise in die Mongolei:
Filmprojekt: Doku über Obertongesang, Tonaufnahmen
- 2005 2. Reise in die Mongolei: Beschallung
Konzert von Urna in Ulan Batoor
- 2005 Beschäftigung mit Pure Data: Liveelektronik zu " CHORRELATIONEN PLUS 1"
- 2006/2007 Einladungen nach Taiwan: CD Produktion mit taiwanesischen
und _japanischen Musikern
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RAINALD
SCHWARZ - stimme
seit den 1990er
Jahren Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten
die Stimme nicht nur als Gesang, sondern als Instrument, als Klang und
Geräusch einzusetzen;
von 1996 bis 2001 Mitglied des Improvisationstrios as we are; Auftritte
u.a. bei den Festivals
» SOUNDBOX. Akustische Kunst« und »Schrift und Bild in Bewegung.
Audiovisuelle Aktionen
« ; Veröffentlichung von zwei CDs; nach der Trennung von as we are
Entwicklung von Performances und Geh-Aktionen (u.a. Festival materialausgabe)
(Dokumentation unter
www.auschwitz-dachau.de);
lebt und arbeitet in München
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Christoph
Reiserer (Saxophone, Klarinetten)
Studierte Musikwissenschaft, Musikpädagogik und Philosophie in München
und Berlin. Als Saxofonist und Komponist befasst er sich insbesondere
mit neuen Spieltechniken und im allgemeinen mit allem, was den Entstehungsprozess
von Musik an sich betrifft. Sein besonderes Interesse gilt der Improvisation
und dem musikalischen Theater.
1996 erhielt er ein Musikstipendium der Landeshauptstadt München
und 1997 einen zweiten Preis beim Leipziger Improvisationswettbewerb.
Im selben Jahr wurde er zum Nachwuchsforum für Musikologen der Gesellschaft
für Neue Musik und des Ensemble Modern eingeladen.
Seit 1998 entstanden verschiedene szenische Projekte wie Heiss (1998
im Kulturzentrum Gasteig), up & down (2001 im Deutschen Museum München)
und so far (2003 am CCA in Glasgow).
Einen Schwerpunkt seiner Arbeit bildet die frei improvisierte Musik.
1998 spielte er die Solo-CD "Impositions" ein.
Als Musiker wirkte er mit in Theaterprojekten von Cornelie Müller,
Alexeij Sagerer, Christl Wein und Alexander Strauch.
Er ist Mitglied der Ensembles Piano Possibile, Rich in Knuckles, immernochnie,
dem Le Fourohr Saxofonquartett und ständiger Gast des Glasgow Improvisers
Orchestra.
Darüberhinaus hatte er Auftritte mit dem Symphonieorchester des
Bayerischen Rundfunks, dem Münchner Kammerorchester und dem Xemble
München.
Als Solist interpretierte er Werke von Olivier Messiaen und Hanspeter
Kyburz zusammen mit dem Münchner Rundfunkorchester und dem Ensemble
Piano Possibile.
Seine Kompositionen wurden unter anderem auf den Festivals ADEvantgarde
und Klangaktionen gespielt. Ausserdem komponiert und improvisiert er
bei Musik zum Anfassen mit Kindern an Münchner Schulen.
Seit 2001 entstanden experimentelle Videoarbeiten in Zusammenarbeit mit
Martina Bieräugel, Heike Döscher und Tamiko Thiel.
2003 verbrachte er einige Monate als Artist in Residence am Center for
Contemporary Arts in Glasgow/Schottland.
2005 entstand seine erste Klanginstallation "tisch" für
die Seidlvilla in München die Komposition "e-motion 2" in
der neben vier Streichinstrumenten ein sensorgesteuertes Playerpiano
zum Einsatz kommt.
2006 entwickelte er im Rahmen der ortstermine 2006 das Projekt U-Musik.
Eine Maschine erzeugt dabei aus klassischer Hintergrundmusik in U-Bahnhöfen
die Noten für ein Instrumentalquartett, welches diese unmittelbar
interpretiert. Das Publikum hat dabei die Möglichkeit über
Sensoren Einfluss auf das Notenmaterial zu nehmen.
2007 schrieb er die Musik zur Kammeroper "Und wenn wir dann soweit
sind, können wir anfangen" von Cornelie Müller.
2008 realisierte er das Performanceprojekt "fluX 2008" zum
850. Stadtjubiläum Münchens.
2009 erhielt er den Förderpreis für Musik der Landeshauptstadt
München.
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Harald
Rettich aka rettnoise – noise- + visuals-Künstler
Videoclips in denen
Klang und Bilder improvisatorisch miteinander verknüpft sind.
Live-Performances, Echtzeit- Improvisation mit Klang-und Bild-Daten
Seine Aufmerksamkeit
und Energie richten sich auf innovative Projekte, die in erster Linie
durch den improvisatorischen Umgang mit der Interaktion von Bild
und Ton bestimmt sind, sowie der Erstellung künstlerischer Videoclips.
Vita
Geb. 1965 Schwäbisch Gmünd / Deutschland2
1987-93 Komposition – Musiktheorie-Studium bei Siegfried Eipper
und Helmut Lachenmann an der Hochschule für Musik und darstellende
Kunst in Stuttgart
Aufführung seiner Kompositionen auf dem Filmfestival Esslingen,
Jazzfestival Nürtingen...
1994/95 Kontaktstudium an der Filmakademie Ludwigsburg, seither freischaffender
Künstler
Preisträger der ‚Animago 1999 mit GUD Process’
2003 Beginn von Echtzeit-Animation und -Improvisation von Audio- + Videodaten-
Video Kunst Festivals
(Auswahl)
- newmediafest - Köln 2010
- GIGUK - Gießener Festival für Videokunst 2009/2010
- Crosstalk Video Art Festival – Budapest, Ungarn 2009
- CologneOFF - Cologne Online Film Festival 2009
- The Scientist Videoarte – Ferrara, Italien 2008/2009/2010
- 100 Seconds Film Festival Lowell – Massachusetts, USA 2007/2009
- Simultan Festival 2005/2006/2007/2009/2010 – Timisoara, Rumänien
- OPTICA: International Encounters of Photography & Experimental
Cinema 2005/2006/2007 – Gijón, Spanien
- One Minute Film & Video Festival – Aarau, Schweiz 2005/2006/2007/2008/2009
- Videofest der Metu Cinema Society – Ankara, Türkei 2005
- Festival des Proyecto Cultural BigBang – Montevideo, Uruguay
2005
Ausstellungen/
Galerien (Auswahl)
- Filmcontainer Ehrenkirchen - 2010
- Kunstverein Schorndorf - Rue des Arts - 2009
- Galerie Rebhüüsli Kreuzlingen - Schweiz 2007 / 2008 / 2009
- Kunstverein Friedrichshafen - 2007
- Siberian Project Space London - England - 2006
- Lux 2006 Sevilla - Spanien 2006 Festival Internacional de Videojockeys
y Videoartistas
Ausstellung in der Sala de Exposiciones Santa Ines
Publikationen
- Dokumentation - Rue des Arts - Kunstverein Schorndorf 2009
- rettnoise noise + visuals dvd 2007
- CD Rom Magazine 4/5/6/8 der Künstlergruppe TINAH - Berlin
- Simultan Video / Sound Experiment DVD 2005 / 2006 / 2007 Timisoara
- Rumänien
Video & Sound
Live Performances (Auswahl)
Festival Experimentelle Musik - München 2010 / Blackbox Gasteig
- München / franzK - Reutlingen 2010 / TonArt Festival 2010 - Esslingen
/ Domagkateliers München 2010 / Rote Sonne München 2010 / Kunstnacht
Konstanz - Kreuzlingen 2009 / Stadt im Fluss - Esslingen 2009 / Transmediale
08 Berlin 2008 / Ton Art Festival Esslingen 2008-2010 / WIM - Werkstatt
für Improvisierte Musik - Zürich - Schweiz 2007 / Kunstnächte
Schorndorf, Schwäbisch Hall 2007 / One Minute Film & Video Festival
- Aarau - Schweiz 2007 / Theater Steckborn - Schweiz 2007 / Cinema -
Lindau 2007 / Kunstnacht Schorndorf 2006 / Lux 2006 Sevilla - Spanien
2006 Festival Internacional de Videojockeys y Videoartistas / Club Tearoom
Stuttgart 2004-2005 / Expo Winterbach 2004 / Technikmuseum der Stadt
Schorndorf 2004 / Toccata Aeterna - Sankt Michael Kirche Schwäbisch
Hall 2003
www.rettnoise.org
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Jürgen
Schneider (Schlagzeug, Perkussion)
arbeitet in den
Bereichen Jazz, freie Improvisation und Neue Musik. Zwischen 1987-2001
spielte er indonesisches Gamelan (traditionell und zeitgenössisch),
mit zahlreichen internationalen Konzerten und Studien in Indonesien.
Eine Auswahl jüngster Projekte:
„ Scapha“ (www.scapha.de), Konzertperfomance
mit Hilke Fährmann auf einem großdimensionalen Saiteninstrument
Kompositionsauftrag für die Tanztheaterproduktion „EU-TOPIA“,
Köln / Aachen 2008
„ microscapes“ – Kompositionen und Improvisationen auf der
Grundlage sogenannter erweiterter Spieltechniken (Jane Rigler, Alex Waterman,
Christoph Reiserer), München 2008
Auszeichnungen:
1997 Musikstipendium der LH München für den Bau des Instruments „Scapha“
2006 Musikstipendium der LH München für das Kompositionskonzept „Jazz
Complexitiy“
2006 Artist in Residence, OMI-Foundation, New York
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SEBASTIANO
TRAMONTANA - Posaune
Born 12 December
1960 in Rosolini, Sicily; trombone.
Sebi Tramontana
started playing guitar as a child and then moved to the soprano saxophone
in the late 1970s. He switched to trombone in 1982 and during a radio
production with Bruno Tommaso met Giancarlo Schiaffini, who convinced
him to move to Rome and study with him at A. Casella Conservatorio
in L'Aquila. In Rome he calloborated with Martin Joseph, Eugenio
Colombio and Mario Schiano and in 1986 was a member of the New Talents
Orchestra, performing at the Rocella Jonica Festival. He guested
with Gruppo Romano Free Jazz for their 30th anniversary in 1996.
In 1987 he started
a trio with Daniel Studer and Roberto Altamura which played at the
Contraindicazione Festival in Rome and subsequently performed with
Paul Rutherford, Barry Guy, Gerard Siracusa, Eugenio Colombo, Co
Streiff and Martin Mayes.
Tramontana was
invited by Mario Schiano in 1988 to take part in the recording of
Red and blue with Vladimir Tarasov and Vladimir Chekasin. In 1990
he completed his studies at A. Casella Conservatorio and joined the
Italian Instabile Orchestra.
His first solo
performance was in Rome in 1992 and this has been followed by performances
in Zürich, Mulhouse, Clusone, Köln, Ruvo Di Puglia, Roccella,
Jonica and Göttingen. In 1994 he was invited by Georg Gräwe
to "Two Nights Of Random Acoustics" in Köln, subsequently
joining the Georg Graewe Quintet and touring Europe. In 1998, he
recorded a duo with Graewe for the Italian Splasc(h) label and in
July 2003 became a member of the Georg Graewe new quintet, with Tobias
Delius, Kent Kessler and Michael Vatcher.
In 1996 Tramontana
performed at the festival di Roccella Jonica with Barre Phillips,
Michel Doneda and two dancers and then at the Victoriaville festival
with Mario Schiano, Evan Parker, Paul Lovens and Barry Guy. He also
appeared at the Empty Bottle in Chiacgo with Hamid Drake, Kent Kessler,
Ken Vandermark and Mars Williams. In 1997 he performed the 'Art Of
Dialogue' in Munich with Joëlle Léandre.
In 1999 he received
a scholarship from the City of Munich for 6 week residence in the
US and as a result visited Chicago (playing at the Empty Bottle festival
and recording with Jim Baker, Fred Lonberg Holm, Michael Zerang,
Lou Mallozi, Jeb Bishop, Ken Vandermark and Kent Kessler), San Francisco
and New York. From 1999 to 2002 he was Artistic Director (with Ch.Hofig
department of Culture of the City of Munich) of the festival "Come
Sunday" and during this period he also founded the group XAXA
with Phil Wachsmann, Mats Gustafsson and Paul Lovens.
In 2001 Tramontana
undertook concerts and recordings in Chicago with the "Night
People" project (a homage to Dickie Wells), a string quartet
with Guiellermo Gregorio on clarinet and in duo with Jeb Bishop (Chicago
defenders). He also began to play in duo with Paul Lovens (with the
Buster Keaton The General project), performing in Munich, Ljubljana,
Graz, Cologne, Regensburg, Rome, Maribor, Kassel and Göttingen.
In 2002-03 he was a member of the Mats Gustafsson's Nu Ensemble.
In 2003 he appeared
at the Banlieues Bleu Festival in Paris and Ghent (Belgium) with
Joëlle Léandre's European Quartett featuring Carlos Zingaro
Paul Lovens and special guest Irène Schweizer. He played a
duo with Léandre at the Ulrichsberg Kaleidophon and also performed
in the Trombone Trio - in Ljubljana and Maribor - with Vinko Globokar
and Johannes Bauer.
Since 1999 Sebi
Tramontana has toured Germany and Austria with TV and movie actor
Udo Wachtveitl and, since 2001, been a musician and actor with the
Dance Company En Knap of Iztok Kovac from Ljubljana. He appeared
in the film of Under my skin, directed by Saso Podgorsek, in 2004.
2004 also saw a collaboration with the electronic 48 nord group in
Munich.
In November 2004
he will exhibit his paintings in an exhibition in Chicago entitled
Stop, Look & Listen: Artwork by Musicians alongside works by
Pee Wee Russel, Hal Rammel, Han Bennink, Peter Brötzmann and
others. In April 2005 he will tour with Joëlle Léandre
and Paul Lovens and will be in Chicago to perform with a new project
of Lou Mallozzi.
Sebi
Tramontana hat seine eigene Spieltechnik entwickelt
und erweitert die klanglichen Möglichkeiten seiner Posaune
mit einer gezielten Auswahl von Dämpfern und anderem Zubehör
sowie digitalen Manipulationen am Laptop. Er ist ein grossartiger
Erzähler. Tragikomische Untertöne und musikalische
Gesten prägen sein Spiel genauso wie Schärfe und technische
Brillanz.
Mitglied unter anderem des Italian Instabile Orchestra. Gibt Solo-Performances
und spielt in zahlreichen Formationen u.a. mit Mario Schiano, Giovanni
Maier, Ken Vandermark, Georg Graewe, Phil Wachsmann, Mats Gustafsson,
Paul Lovens, Joëlle Léandre, Carlos Zingaro, Frank Gratkowski,
Thomas Lehn, Axel Dörner, Ab Baars, Nu Ensemble, George Lewis.Mit
seinem Duo Projekt mit Paul Lovens zu Buster Keatons Stummfilm "Der
General" war er in weiten Teilen Europas erfolgreich. Neben seiner
musikalischen Arbeit wirkte er im vergangenen Jahr auch im Film „What
are you going to do when you get out of here?“ von Saso Podgorsek & Iztok
Kovac(Slowenien) und stellte in Chicago Zeichnungen bei einer Ausstellung
mit dem Titel „Eye and Ear“ aus.
Tramontana
ist posaunist – und als solcher mitglied des legendären
italian instabile orchestra. aber er gehört zu der neuren
generation von posaunisten, die sich in der verwendung ihres instruments
von nichts und nimandem einschränken lassen.So entwickelte
sich bei tramontana ein klang-universum, das von schaben des blechs
auf steinfußboden bis zu archaisch-stoßartigen „ Aufschreien“ reicht,
und am Ende weiß man, dass es nicht um die virtuosität
des spiels oder schönheit des tons geht- die sind bei tramontana
selbsverständlich-sondern um „ Seele“, die Sound
wird . Alles, die Subtiletäten des Tonansatzes wie des „ Zugs“,
das Begleitjaulen, -brummen, -singen, ist nur Mittel, um die Geschichte,
das Schicksal eines Ichs und einer Beziehung plastisch werden zu
lassen.
Helmut Hein , MZ
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Christofer
Varner (Posaune, Elektronik)
geboren in Salt Lake City, wuchs in Stuttgart auf. An der Posaune unterrichteten
ihn unter anderen der große Jimmy Knepper, Posaunist von einigen
der begnadetsten Bands des legendären Charles Mingus, und Bobby
Burgess, der bei Stan Kenton und Woody Herman spielte. Bigbands und
Jazz-Combos bildeten einen Schwerpunkt von Christofers eigenem Wirken
in den späten Achtzigern, doch er arbeitete auch als Orchestermusiker
mit Dirigenten wie Celibidache, Bernstein, Sallawisch und anderen.
1992 erweckte ein gemeinsames Projekt mit Vinko Globokar, dem Erneuerer
des Posaunenspiels, Christofer Varners Interesse für neue und
improvisierte Musik, und bis heute steht dieses Genre im Vordergrund
seines Schaffens. Er hat ganz eigene Spieltechniken entwickelt, und
dies nicht nur auf der Posaune, sondern auch auf dem Didgeridoo,
der Muschel und dem Dung Chen (tibetisches Tempelhorn), das er manchmal
spielt. Daneben hat Christofer Varner ausgiebig mit Live-Elektronik,
Samplern und Computern experimentiert.
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John
Russell - Guitar
(born
London, 1954) is an acoustic guitarist who has worked exclusively
in the field of free improvisation since the 1970s. He
has been active consistently during that time as a promoter of concerts
of freely improvised music in London, providing hundreds
of playing
opportunities for both local and international musicians.
Russell has appeared on more than 50 published recordings. He has
been
described as “…an acoustic guitar loyalist who always
manages to combine a classical delicacy with the fire of rock”.[John
Russell was raised by his paternal grandparents in rural Kent,
and his grandfather gave him his first guitar at the age of 11.
At school, he taught himself guitar and formed a group to perform
his compositions. He discovered free improvisation after King
Crimson guitarist Robert Fripp suggested that Derek Bailey and
Sonny Sharrock were the two musicians doing the most to push
the boundaries of the instrument [2]. On moving to London at
the age of 17, he quickly became involved with the free improvisation
scene, playing at The Little Theatre Club (run by drummer and
educator John Stevens), becoming a member of the Musicians’ Co-op
and starting to organise concerts.[3] In 1975, he helped co-found
the journal Musics. Russell took weekly lessons in conventional
technique from Derek Bailey for about a year,[2] then in 1977
he gave up the electric guitar to play the acoustic guitar exclusively.[4]
While his mature guitar technique inevitably overlaps with that
of Derek Bailey, there are important differences. In a review
of Analekta (Emanem, 2006) Nate Dorward writes: "Russell's
debt to the instrumental vocabulary of Derek Bailey is clear
throughout, especially in his attraction to wide intervals, his
resolutely segmented, percussive attack, and his systematic variation
of timbre and means of production (open string, fretted, harmonic,
behind-the-bridge pling); its in subtler matters of pacing and
mood that his individuality comes through. He tends to dwell
pensively, almost circularly, on chords or motivic cells that
Bailey would have brusquely disposed of, and has a very different
approach to group playing, preferring to merge into the larger
ensemble sound (whatever the size of the group), and play with
rather than against or aslant his musical partners.” [5]
Apart from solo playing, Russell can be seen playing in numerous
one-off performances with musicians at his monthly Mopomoso club
in London. He tours regularly, has a long-running trio with saxophonist
John Butcher and violinist Phil Durrant and duos with Roger Turner,
Stefan Keune, Phil Minton, Evan Parker and Luc Houtkamp. In 1981,
he founded Quaqua, an ensemble that varies in size and draws
from a large pool of improvisers. In 1983, he appeared in the
Channel 4 TV documentary Jazz on Four: Crossing Bridges which
looked at four innovators of jazz and improvised guitar. The
other players were Brian Godding, Fred Frith, Ron Geesin, Hans
Reichel and Keith Rowe.[6] His feature on the late Japanese improvising
guitarist, Masayuki Takayanagi was broadcast on BBC Radio 3’s
Jazz on 3 on 22 February 2010.[7] Other notable improvising
acoustic guitar recordings include Green Wood (Emanem,
2002) by Roger
Smith and Velocity of Hue by Elliott Sharp (Emanem, 2003).
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